Gremien
Jusos im Kreis Düren
Kontakt:
Lukas Gärtner (Vorsitzender)
mailto:lukasgaertner91@web.de
Dürener Zeitung 11.02.2012 (von Jörg Abels)
1000 setzen Zeichen gegen braunen Terror
Demonstrationszug startet an der Moschee
Düren. 300 Teilnehmer hatte das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt im Vorfeld angemeldet. Am Ende waren es gestern am frühen Abend mehr als 1000, die trotz Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gegen rechten Terror in Deutschland demonstrierten, ihr Mitgefühl mit den Mordopfern der Zwickauer Terrorzelle und deren Angehörigen zum Ausdruck brachten, aber auch ein Zeichen der Solidarität mit den in Deutschland lebenden Migranten setzten. Als ein Symbol des Miteinanders startete der Demonstrationszug, an dem sich auch zahlreiche Migrantenorganisationen und Politiker beteiligten, vor der Ditib-Moschee und führte durch die Innenstadt zur Marienkirche, wo im Anschluss die Vollversammlung des Bündnisses stattfand. Sprecher Karl Panitz forderte zu Beginn ein sofortiges Verbot der NPD und der Kameradschaft Aachener Land. Einen ausführlichen Bericht über Demo und Versammlung lesen Sie in der Montagsausgabe. (ja)
Kreisseite 12. Oktober 2011
Lukas Gärnter ist neuer Juso-Chef
Ziel: Kontakt zu Alterskameraden intensivieren
Kreis Düren. Lukas Gärtner ist neuer Vorsitzender der Jusos im Kreis Düren. Der 20-jährige Lukas Gärtner aus Heimbach trat die Nachfolge von Christopher Forst an, der sich studienbedingt nicht mehr zur Wahl stellte. „Wir wollen noch mehr mit unseren Altersgenossen im Kreis in Kontakt und ins Gespräch kommen“ erklärte Gärtner nach seiner Wahl. „Wir möchten zeigen, dass Politik auch gerade uns jüngere Menschen angeht, weil es spannend ist und weil es um unsere Zukunft geht.“
Unterstützung erhält der neue Vorsitzende dabei von drei Stellvertretern: Christian Diedrich, Michaela Macherey und Güney Yilmaz. Michelle Münstermann übernimmt, wie bisher, das Amt der Kassiererin. Ferner werden im Vorstand die Beisitzer Christine Nehme, Baysan Cayan, Tobias Endrigkeit, Pia Lambertz sowie Tino Schwedt mitarbeiten. Delegierte zur Landeskonferenz NRW sind Pia Lambertz und Tino Schwedt. Er wird die Jusos auch im Landesausschuss vertreten.
Dürener Nachrichten 18. November 2011
RWE: Pumpspeicher „rechnet sich nicht“
In Heimbach: Kritik an Pumpspeicher-Plänen
Heimbach. „Die Energiewende ist vollzogen. RWE investiert bis 2020 pro Jahr 1,2 Milliarden Euro in regenerative Energien. Aber die Probleme sind noch längst nicht gelöst. Vor allem fehlt es an Speicherkapazität. Wir brauchen Speicher – von Batterien bis zu Pumpspeicherkraftwerken. Der Grund: Zu Spitzenzeiten wird mehr Energie produziert als aufgefangen werden kann.“ Dr. Heinz-Willi Mölders, Vorstand der RWE Deutschland AG, nannte die Probleme konkret beim Namen.
Auf Einladung der SPD Heimbach und ihres Fraktionsvorsitzenden Dr. Harro Höger war der hochkarätige Konzernchef nach Hasenfeld gekommen, um mit rund 80 überaus interessierten Bürgern über die „Energiewende und die Chancen und Risiken im Stadtgebiet Heimbach“ zu diskutieren.
Auch Bürgermeister Bert Züll und Peter Boje als Vertreter der Verwaltung sowie Mitglieder des Stadtrates hatten es sich nicht nehmen lassen, an der Veranstaltung teilzunehmen.
Am Vorstandstisch saß auch Lucas Gärtner, der Vorsitzende der Jusos im Kreis Düren, als Vertreter jener Generation, die von der Energiewende am stärksten betroffen ist.
Auf Heimbach bezogen sei noch keine Patentlösung in Sicht. Der Idee, den hoch gelegenen Urftsee mittels Pumpspeicher mit dem Heimbacher Stausee zu verbinden, erteilte Mölders eine klare Absage: „Das rechnet sich nicht.“
Unkommentiert ließ er die Pläne des Wettbewerbers „Trianel“, der plant, am Rursee ein Pumpspeicherkraftwerk zu bauen und damit auf erbitterten Widerstand eines Tourismusunternehmers wie Günter Becker stößt.
Interessant sei vor allem das Thema Windkraft, weil dort die besten Renditen fließen. „Wer es schafft, sich ein Windrad aufs Grundstück setzen zu lassen, ist kein dummer Mensch“, sagte Mölders, „er kann mit rund 7,5 Prozent Rendite rechnen.“
Ähnliche Gewinnchancen hätten auch Kommunen. Da ihnen das Planungsrecht obliegt, könnten sie Flächen ausweisen und Windkrafträder aufstellen. „Im Ort Masterhausen im Hunsrück wurde damit der Haushalt saniert“, gab Höger zu bedenken.




